Wichtige Kennzahlen
- 99 %+Minutengenaue Erkennung von Luftqualitätsanomalien mit über 99 % Genauigkeit erreicht
- ~1 km²Jeder IoT-Sensor deckt ~1 km² ab und sorgt auch in Gebieten ohne Netzinfrastruktur für lückenlose Abdeckung
Über den Kunden
ForrestApp ist ein Climate-Tech-Startup in frühen Stadien, spezialisiert auf Luftqualität und Emissionsüberwachung. Das Flaggschiffprodukt (das ForrestApp-System) hilft Unternehmen wie Versorgern, Minen, Deponien sowie Öl- und Gasbetrieben, Treibhausgasemissionen und Luftschadstoffe in Echtzeit zu überwachen.
Die „digitale Nase"-Sensoren kombinieren Gasdetektion mit KI, um zu bestimmen, woher eine Emission kommt. Als Netzwerk eingesetzt sollen sie Lecks und Verschmutzungsereignisse früh genug erkennen, um noch etwas dagegen tun zu können.
Wir haben die gesamte Software-Seite von Grund auf gebaut, vom IoT-Rückgrat bis zu den Apps.
Die Herausforderung

Die Überwachung der Luftqualität über weite und abgelegene Gebiete ist mit herkömmlichen Methoden extrem schwierig. Der Kunde musste Gaslecks, Verschmutzung oder Waldbrandrauch in Standorten wie Wäldern und Industriestandorten schnell und präzise erkennen.
Bestehende Lösungen (feste Stationen oder manuelle Inspektionen) waren entweder zu langsam, hatten unzureichende Abdeckung oder boten unzureichende Datenanalyse. Gewollt war ein System, das Anomalien in Echtzeit erkennt und die Emissionsquelle auf einen kleinen Bereich lokalisiert, sodass eine schnelle Reaktion möglich wird, bevor kleine Probleme zu großen Katastrophen werden.

ForrestApp musste Sensoren in entlegenen Regionen einsetzen (z. B. große Ranches, Weinberge, Bergwälder) — oft ohne zuverlässige Internet- oder Stromversorgung. Die Lösung musste also offline funktionieren und dennoch kontinuierlich Daten erfassen.
- Konnektivitätslücken
Viele Zielstandorte haben nur begrenzte Mobilfunkabdeckung. Das System musste Daten über alternative Wege übertragen (z. B. Satellitenkommunikation), um Datenverluste zu vermeiden. Ebenso brauchten Außendienstmitarbeiter Offline-Zugriff auf Karten und Sensordaten, wenn sie vor Ort arbeiten.
- Echtzeit-Alarme
Ein Emissionsereignis (etwa ein Methanleck oder Brand) auch nur Stunden zu spät zu erkennen, kann zu Bußgeldern oder Sicherheitsrisiken führen. Der Kunde forderte sofortige Alarme und minutenaktuelle Status-Updates von jedem Gerät.
- Skalierbarkeit & Abdeckung
Um große geografische Gebiete abzudecken, mussten mehrere Sensoren eingesetzt werden (jeder Sensor überwacht ~1 km²). Die Plattform musste Dutzende oder Hunderte von Geräten nahtlos verwalten und ihre Daten in einem einzigen Dashboard zusammenführen.
- Genauigkeit & Zuverlässigkeit
Fehlalarme oder verpasste Detektionen mussten minimiert werden. Die Analytik der Lösung musste robust und KI-gestützt sein, um echte Emissionsereignisse mit hoher Präzision zu identifizieren — der Kunde versprach Endnutzern eine Detektionsgenauigkeit von >99 %. Zudem mussten Geräte wartungsarm sein (batteriebetrieben mit langer Lebensdauer) und die Software-Architektur fehlertolerant, angesichts der Kritikalität der Daten.
Die Lösung
Unser Entwicklungsteam baute eine Full-Stack-IoT-Plattform, die ForrestApps Herausforderungen mit einer plattformübergreifenden App, IoT-Konnektivität und Cloud-Infrastruktur löste.
Wir wählten Flutter für die Client-Anwendung, um aus einer einzigen Codebasis eine einheitliche Erfahrung auf Android, iOS und Web zu liefern. Im Backend integrierten wir die ResIOT-IoT-Plattform und AWS-Cloud-Services für Gerätekommunikation, Datenverarbeitung und Skalierung.
Die Lösung wurde von Tag eins mit einem Offline-first-Ansatz und Echtzeit-Fähigkeiten entworfen.

Flutter · ResIOT-IoT-Plattform · AWS (Cloud- und IoT-Services) · Satelliten- und LoRaWAN-Kommunikation · Karten-APIs (mit Offline-Tiles) · MQTT/WebSockets für Live-Updates

- Details der UmsetzungPhase 1. Erste Bewertung & Design
- In dieser Phase arbeiteten wir eng mit dem Kunden zusammen, um Anforderungen zu erfassen und den Workflow der Umweltüberwachung zu verstehen. Wir definierten die Systemarchitektur, wählten Flutter für die App und identifizierten ResIOT als geeignete IoT-Plattform für Geräteverwaltung und Kommunikation. Das Team plante Schlüsselfunktionen wie Offline-Betrieb, Echtzeit-Alarme und Integration des KI-Anomalie-Erkennungsmodells des Kunden. Wir erstellten Wireframes für die Nutzeroberfläche (Dashboard und mobile Screens) und designten das Datenbankschema auf AWS für Sensordaten und Event-Logs.
- Details der UmsetzungPhase 2. Entwicklung & Integration
- Unsere Ingenieure entwickelten die Flutter-Anwendung und das Cloud-Backend parallel. Im Frontend implementierten wir eine intuitive UI mit Dashboards, Karten und Gerätesteuerungen — für eine reibungslose UX auf Mobil und Desktop. Wir integrierten Karten-Funktionalität mit Offline-Caching, damit Nutzer Karten ihrer Standorte herunterladen können. Parallel konfigurierte das IoT-Integrationsteam die ResIOT-Plattform, registrierte ForrestApp-Sensoren und richtete Daten-Connectoren ein. Wir schrieben Backend-Services auf AWS (mit AWS Lambda und API Gateway), die mit dem MQTT-Datenstrom von ResIOT kommunizieren und eingehende Sensordaten in Echtzeit verarbeiten. In dieser Phase integrierten wir auch die KI-Logik des Kunden: Sensordaten wurden in einen Anomalie-Erkennungsalgorithmus eingespeist (am Edge oder in der Cloud), um zu entscheiden, ob ein Emissionsereignis vorliegt. Die Entwicklung verlief iterativ, mit wöchentlichen Demos für den Kunden, sodass wir Feedback zu Alarmschwellen und Reporting-Analytik einarbeiten konnten.
- Details der UmsetzungPhase 3. Tests, Deployment & Launch
- Wir führten umfangreiche Tests des Gesamtsystems durch. Dazu gehörten Simulationen von Sensordaten zur Prüfung der Echtzeit-Alarmierung, Offline-Szenario-Tests (App ohne Internet, um die Datenpersistenz sicherzustellen) und Feldtests mit echten Hardware-Geräten. Wir feinjustierten die Satelliten-Workflows, um intermittierende Konnektivität sauber zu handhaben (z. B. Pufferung von Messwerten bei verzögertem Satelliten-Pass). Nach erfolgreicher Validierung wurden die Cloud-Komponenten in die AWS-Umgebung des Kunden ausgerollt und die Flutter-App im App Store / Play Store für einen kontrollierten Release veröffentlicht. Beim ersten Feldeinsatz erkannte das System ein Test-Gasrelease in unter zwei Minuten.
Ergebnisse und Wirkung
Tech-Stack
- Backend
IoT-Erfassung und -Messaging über ResIOT und AWS IoT (MQTT, WebSockets)
Serverless-Datenverarbeitung und Alarm-Pipelines für Echtzeit-Alarme
Analytik-Ebene, die die Anomalie-Erkennungsmodelle des Kunden integriert
API-Ebene für Apps und Dashboards (Datenabfragen, Steuerbefehle)
- Frontend
Flutter-Single-Codebase für iOS, Android und Web
Offline-first-Datencache und Hintergrund-Sync für den Feldeinsatz
Interaktive Karten mit Offline-Tiles auf Basis von OpenStreetMap
Live-Dashboards mit Gerätestatus, Diagrammen und Karten-Overlays
- Infrastruktur
AWS-Cloud für skalierbare Compute-, Speicher- und Monitoring-Ressourcen
ResIOT-Geräte-Registry und LoRaWAN-Netzwerk-Integration
Satelliten-Uplink und LoRaWAN-Backhaul für entlegene Deployments
Automatisierter Build und Rollout für Mobile- und Web-Releases
- Sicherheit
End-to-End-TLS für MQTT, WebSockets und APIs
Rollenbasierte Zugriffskontrolle für Nutzer und Geräte
Verschlüsselung im Ruhezustand und in Übertragung, mit Audit-Logging und Least-Privilege
Sichere OTA-Updates und signierte Konfigurationsverteilung

Umweltüberwachung war reaktiv und zersplittert. Die Kunden des Kunden verließen sich auf ein Flickwerk lokaler Sensoren, periodischer manueller Inspektionen und nachträglicher Berichte. Die Abdeckung war begrenzt, und das Erkennen einer Emissionsquelle konnte Stunden oder Tage dauern.

ForrestApp liefert ein proaktives, vereinheitlichtes Überwachungssystem. Automatisierte IoT-Sensoren spüren kontinuierlich Probleme auf, und sobald eine Anomalie auftritt, wird ein Alarm mit der exakten Position gesendet. Was einst ein langsamer, manueller Prozess war, ist nun ein sofortiger, datengetriebener Vorgang. Ein Deponiebetreiber, der ForrestApp nutzt, kann beispielsweise ein Gasleck sofort auf der digitalen Karte lokalisieren, statt Hektar Land zu durchsuchen — was die Reaktionszeit drastisch verkürzt und die Sicherheit verbessert.
Wichtigste Erkenntnisse
Die Kombination aus Sensornetzwerken und KI-Anomalie-Erkennung verkürzte die Erkennung von Lecks und Verschmutzung von Stunden auf Minuten, in einem Maßstab, in dem manuelle Inspektion nie realistisch war. Für die beteiligten Branchen ist das der Unterschied zwischen einem Eintrag im Vorfallsprotokoll und einem Bußgeld.
Offline-first war die richtige Entscheidung. Satelliten-Backhaul und lokales Caching halten das System an Orten ganz ohne Konnektivität am Laufen, also genau dort, wo die Sensoren am dringendsten gebraucht werden.
Eine Flutter-Codebasis deckte iOS, Android und Web ab, was bei einem Startup-Budget zählte. Die identische UI auf allen Plattformen machte auch die Nutzerschulung einfacher.
Das Fundament aus AWS und ResIOT fängt Wachstum bei Sensoren und Regionen ohne Umbau auf. Lange Batterielaufzeiten und Over-the-Air-Updates halten die Betriebskosten niedrig genug, dass ein Startup die Flotte tatsächlich langfristig betreiben kann.
Wöchentliche Demos und iteratives Testen mit dem Startup-Team stimmten Alarmschwellen und Dashboard-Funktionen auf reale Erwartungen ab. Bei einem neuartigen Produkt war diese Feedback-Schleife der Unterschied zwischen der Auslieferung ihrer Idee und der Auslieferung unserer.
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Wenn Sie Sensoren ins Feld bringen und die Software-Seite so zuverlässig sein muss wie die Hardware, sprechen Sie mit uns. Wir entwerfen die komplette Pipeline, vom Gerät bis zum Dashboard.
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